Wegearbeit und Wegerecht im Fernsehen

Unser Hauptwegmeister Gerhard Stolz war vor Kurzem im SWR zu sehen.
In dem Fernsehbeitrag gibt er einen kleinen Einblick in die Arbeit als Wegwart beim Schwäbischen Albverein, aber auch in Themen wie das Wegebetretungsrecht und die Verkehrssicherungspflicht.

Hier geht es zum Fernsehbeitrag.

Haben Sie Interesse bekommen mehr über das Amt des Wegwarts zu erfahren?
Wenden Sie sich einfach an unsere Wegereferentin Martina Steinmetz, sie wird Ihnen gerne alle Fragen beantworten (Tel.: 0711 22585 13 oder per E-Mail )
Oder verschaffen Sie sich einen ersten Einblick mit der Broschüre Wie kommt das Zeichen an den Baum.

Gemalte Wegmarkierung

Wandervorschläge zu Vereinsgaben

Der Fachbereich Wege liefert beispielhaft zu den Vereinsgaben Blatt 11 Pforzheim/Calw und Blatt 29 Tuttlingen jeweils zwei attraktive Wandervorschläge. Viel Spaß beim Laufen durch die abwechslungsreichen Landschaften des Heckengäus und des Schwarzwalds,  des oberen Donautals und Albtraufs.

  • Pforzheim – Weil der Stadt (ca. 28 km)
  • Spazierwege im Naturschutzgebiet „Venusberg“ bei Aidlingen
  • Vom Dreifaltigkeitsberg zum Lembergturm (14 km)
  • Winterwanderung Altstadtfelsen im oberen Donautal

 

 venusberg-bank Altstadtfelsen, Foto: Dr. Eva Walter

Hier die Beschreibungen

Neuauflage des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb

Im Jahr 2014 hat der Schwäbische Albverein die Rechte am Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb übernommen. Dieses wurde 2011 vom Planungsbüro für Wandertourismus in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg und dem Schwäbischen Albverein entwickelt. In verschiedenen Bereichen des Vereinsgebiets fand und findet in Zusammenarbeit mit Tourismus und Schwäbischen Albverein eine Neubeschilderung nach diesem Konzept statt.

Der Arbeitskreis Wege des Schwäbischen Albvereins hat die Broschüre des Konzepts überarbeitet und neu aufgelegt – Die Neuauflage berücksichtigt alle Weiterentwicklungen, die sich seit der letzten Ausgabe aus dem Jahr 2011 ergeben haben.

Das Dokument finden sie hier –> Beschilderungskonzept Schwäbische Alb.

So kommt das Zeichen an den Baum

Die Presse hat das Thema Wegearbeit folgendermaßen aufgegriffen:

Quelle: Zeitungsverlags Waiblingen vom 21.4.16 (Wochenblatt-Beilage „Ab nach draußen 2016“, 21.4.16): hier

Quelle Stuttgarter Zeitung vom 1.8.16: hier

Die Veranstaltungen der Hauptwegmeister im Juni und Juli waren gut besucht

Mitte Juni und Ende Juli trafen sich jeweils etwa 15 Teilnehmer und Wegewarte im Landkreis Tübingen bzw. Esslingen, um mit den Hauptwegmeistern Südwest Gerhard Stolz bzw. Nord Michael Burkhardt folgende Fragen zu klären:

  • Was steckt hinter den Wegmarkierungen?
  • Wie kommt das Zeichen an den Baum?
  • Wie sieht praktische Wegearbeit aus?

Dabei wurde das Wegesystem des Schwäbischen Albvereins, basierend auf Gustav Ströhmfeld, näher vorgestellt und das Gelernte in die Praxis umgesetzt.

Vor allem spielt das richtige Werkzeug  eine große Rolle, dazu zählen beispielsweise Leiter, Hammer, Nägel, Astschere und Beißzange. Die Anbringung der Täfelchen erfordert Geschick. Auch auf die Auswahl der Nägel muss geachtet werden, zu lange Stahlnägel etwa schädigen den Baum. Konische Nägel aus Aluminium sind die bessere Wahl. Die Länge der Nägel hängt von der Dicke der Borke, also letztendlich von der Baumart ab.

Der Schwäbische Albverein unterhält rund 23.000 km Wanderwege. Wichtig ist, dass die Wanderer sich zurechtfinden und wirklich dort ankommen, wo sie hinwollen.

Wie kommt das Zeichen an den Baum – Veranstaltungen im Vereinsgebiet

Was steckt hinter den Wegmarkierungen? Wie kommt das Zeichen an den Baum? Wie sieht praktische Wegearbeit aus?

Zwei Veranstaltungen zeigen, wie die Praxis aussieht: Sie richten sich an Interessierte und Neugierige, welche die Wegearbeit gerne kennenlernen möchten.

Landkreis Tübingen

Am Samstag, 18. Juni 2016 besteht im Landkreis Tübingen die Möglichkeit, mit Gerhard Stolz (Hauptwegmeister Südwest) Wegearbeit hautnah mitzuerleben.

Wann? 13:00 Uhr

Wo? Parkplatz Forsthochschule Schadenweiler Hof, ca. 1 km südlich von Rottenburg (LK Tübingen)

Die Lehr- und Übungsstrecke befindet sich im Bereich der Weilerburg.

Landkreis Esslingen

Am Samstag, 2. Juli 2016 besteht im Landkreis Esslingen die Möglichkeit, mit Michael Burkhardt (Hauptwegmeister Nord) Wegearbeit hautnah mitzuerleben.

Wann?  14:00 Uhr

Wo? SAV-Heim der OG Wolfschlugen, Benzstr. 3 in Wolfschlugen (LK Esslingen)

Die Lehr- und Übungsstrecke befindet sich im Wandergebiet Hohler Stein/Ulrichstein. Abschlusseinkehr ist geplant.

 

Beeinträchtigung durch Brückensperrung auf dem Hauptwanderweg HW3 bei Nürtingen

Die Stadt Nürtingen teilt uns folgendes mit:

Die Fußgängerbrücke über die Aich in Hardt neben der Grötzinger Straße wird besonders von vielen Wanderern genutzt, da sie Teil des Fernwanderwegs HW3, des Jakobswegs und des Rundwanderwegs „In Hölderlins Landschaft“ ist. Diese musste nun sofort gesperrt werden, da die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Die Sperrung wird voraussichtlich drei Monate dauern. In dieser Zeit werden die Wanderer wie folgt umgeleitet:
Wanderer auf dem HW3 und dem Jakobsweg werden bereits auf der Oberensinger Höhe über den Wanderweg „In Hölderlins Landschaft“ nach Oberensingen umgeleitet. Über die Sandsteingruben und die Aichterrassen führt der Weg zum Galgenberg zurück auf die Strecke des HW3 und Jakobswegs.

Veranstaltung zum Thema Wegearbeit am 07.05.2016 auf dem Landesfest in Winnenden

15.00 Uhr
Vortrag „Ausgeklügelt – Das System hinter den Wegemarken“ (AK Wege)
Auf den Wanderwegen des Schwäbischen Albvereins trifft man auf Wegzeichen unterschiedlicher Form und Farbe. Dass dahinter ein ausgeklügeltes System steckt ist vielen Wanderern gar nicht bewusst. Anschaulich und unterhaltsam soll dieses System vorgestellt werden  – für das AHA-Erlebnis auf der nächsten Wanderung!

16.00 Uhr
Lehrwanderung „Wie kommt das Zeichen an den Baum“ mit Hauptwegemeister Gerhard Stolz (Strecke ca. 2 km, Dauer ca. 1 Std).

Veranstaltungsort und Treffpunkt für Wanderungen
Albrecht-Bengel-Haus, Bengelstraße 22, 71364 Winnenden
Kontakt: Schwäbischer Albverein, Hauptgeschäftsstelle, Tel.: 0711/22585-13

Ob Jagsttal oder Rulaman – diese beiden Wanderungen sind der Hit

Vor kurzem hat der Schwäbische Albverein zwei Wege bei der Wahl zum schönsten Wanderweg Deutschlands ins Rennen geschickt: Den Jagsttal-Wanderweg (teilweise HW IV) bei Kirchberg-Lobenhausen und den Rulamanweg (teilweise HW I) auf der Schwäbischen Alb bei Bad Urach. Der SWR hat beide Wege im Fernsehen vorgestellt. Im Internet können die Beiträge nach wie vor angesehen werden –> siehe hier.

Beide Touren bieten tolle Sehenswürdigkeiten. Der Rulamanweg ist besonders familientauglich. Hier die Kartenausschnitte sowie die vom SWR produzierten Fernsehclips.

Kartenausschnitt zur Jagsttal-Tour

Quelle: Topographische Karte 1:25 000 – © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, www.lgl-bw.de

Filmausschnitt dazu:

Quelle: SWR 2015

 

Kartenausschnitt zur Tour Rulamanweg
rulaman_1.25000

Quelle: Topographische Karte 1:25 000 – © Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, www.lgl-bw.de

Filmausschnitt dazu:

Quelle: SWR 2015

Sabine Wächter
Pressereferentin
Schwäbischer Albverein e.V.
Hospitalstr. 21 B
70174 Stuttgart

Tel. 0711 22585-43
Mobil 0171/1906725
E-Mail:

Voting zum schönsten Wanderweg abgeschlossen

Vielen Dank an alle Mitglieder und Nichtmitglieder, die bei der Wahl zum schönsten Wanderweg ihre Stimme abgegeben haben. Der Anteil der Albvereinsmitglieder, die sich daran beteiligt haben, war Aussagen des SWR zufolge richtig hoch. Schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber die Teilnahme zählt!

Unter folgendem link:
http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/voting/-/id=2728760/did=15621654/nid=2728760/1je3w4b/index.html
können Sie nun die Ergebnisse der Voting-Aktion zur Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands einsehen.

Auch wenn unsere Wege nicht auf dem Siegertreppchen stehen, so waren und sind sie doch auf einer großen Internet-Plattform sichtbar gemacht worden und wurden zudem im SWR-Fernsehen gezeigt. Möglicherweise greifen die Senderanstalten auch in naher Zukunft auf die Clips zurück. Im nächsten Jahr jedenfalls soll zumindest der Jagsttalweg erneut im Fernsehen (Kaffee oder Tee) präsentiert werden.