Albschäferweg – Kooperationspartner Landkreis Heidenheim

Markierung des Albschäferweges:
Markierung_Albschaeferweg-500

Karte_Albschaeferweg
©Alpstein Tourismus GmbH & CO.KG, Geoinformation BKG und Vermessungsverwaltung der Bundesländer www.bkg.bund.de

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Auf der Schwäbischen Alb wird die Schäferei noch als Wanderschäferei betrieben. Um die Bedeutung der Wanderschäferei für die Landschaftspflege in der Heidenheimer Brenzregion erlebbar zu machen, wurde der 158 Kilometer lange Albschäferweg eingerichtet.  Die Route verläuft auf den Spuren der Albschäfer zwischen Giengen, Gerstetten, Heidenheim und Neresheim. Der prämierte Fernwanderweg kommt an Schafhöfen, Wacholderheiden und Kalkmagerrasenwiesen vorbei. Idyllische Täler, wie das Wental oder das Eselsburger Tal, bieten einmalige Felsformationen. „Urgeschichte live“ gibt es in der Meteorkraterregion Steinheim und auf der Gerstetter Alb. Kloster Neresheim und Burg Katzenstein – beides bedeutende Kulturschätze am Weg – überragen die sanften Albhügel auf dem Härtsfeld.

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Bildrecht: Landkreis Heidenheim (Fotograf: Guido Serino)

Etappe 1: Von Giengen nach Stetten ob Lontal – Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat, dort startet der Albschäferweg. Auf dem Weg nach Stetten ob Lontal trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende im Archäopark Vogelherd auf die Mammutjäger aus dem Lonetal.

Etappe 2: Von Stetten ob Lontal nach Anhausen – Zwei Dinge sind ein Muss auf dieser Etappe – der Besuch der Charlottenhöhle und eine Rast an der Aussichtskanzel auf der Domäne Falkenstein mit Blick auf die renaturierte Brenz im Eselsburger Tal.

Etappe 3: Von Anhausen nach Gerstetten – Die Bezeichnung Kliff kennt man z.B. von Rügen, aber wo soll auf der Alb solch ein Kliff sein? Bei dieser Etappe wandert man entlang des Heldenfinger Kliffs, dieses ist ein Teil der Felsküste des tertiären Meeres. Unterwegs warten auch ursprüngliche Täler wie das Kießen- oder Hungerbrunnental.

Etappe 4: Von Gerstetten bis Steinheim – Erdgeschichte live! Von allen Meteoritenkratern ist das Steinheimer Becken der am besten erhaltene Krater Süddeutschlands. Große Heideflächen und bunte Mischwälder erfreuen das Auge.

Etappe 5: Von Steinheim bis Zang – Warum der Weg „Albschäferweg“ heißt, zeigt sich am Schafhof in Steinheim. Hier sind über 600 Merinoschafe zu Hause. Im Wental stehen dreißig bizarre Dolomitkalkfelsen – auch „Felsenmeer“ genannt.

Etappe 6: Von Zang bis Heidenheim – Von der Skisprungschanze zum See,  von der Ostalbhöhe ins Brenztal  – Abwechslung ist garantiert. In der Kneippanlage an der Hammerschmiede im frischen Quellwasser der Brenz eine Runde Wassertreten macht müde Wanderwaden wieder munter. Unbedingt eine Pause am Itzelberger See einlegen.

Etappe 7: Von Heidenheim bis Nattheim – Wahrzeichen von Heidenheim ist Schloss Hellenstein. Wanderzeichen ist  wieder der Albschäfer. Eigentlich müsste diese Etappe Albschäferinnenweg heißen. Karin Wiedenmann aus Nattheim beweist, dass auch eine Frau ein guter Schäfer sein kann.

Etappe 8: Von Nattheim bis Neresheim – Rucksack auf und los, durch Wälder und das Härtsfeld geht es zum weltbekannten Kloster Neresheim. Schweres Gepäck hatten die Nattheimer 1775 dabei:  die Kalksteinplatten für den Bodenbelag der Abteikirche wurden  in Nattheim gehauen und nach Neresheim gebracht.

Etappe 9: Von Neresheim bis Ballmertshofen – Hoch oben auf einem Felssporn thront Burg Katzenstein. Auf der Burg wurde geherrscht, gewohnt und geraubt. Unten im Tal wartet ein geruhsamer  Rast- und Badestopp am Härtsfeldsee. Doch einmal im Jahr rockt hier der Bär: Rock- und Metal Bands sorgen für laute Töne.

Etappe 10: Von Ballmertshofen bis Giengen – Das Finale – Noch einmal warten ausgedehnte Wälder, eine schöne Kapelle und herrliche Heidelandschaft. Dank sei auf jeden Fall den Schafen, denn sie sind die Landschaftspfleger auf der Heidenheimer Alb.

Parken: Bahnhof Giengen (Bahnhofstr. 29, 89537 Giengen) kostenlose Parkmöglichkeiten. Tiefgarage Schlössle (Langestraße, 89537 Giengen) kostenpflichtig.

Anfahrt: Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 Richtung Giengen, anschließend über die L1179 nach Giengen.

ÖPNV: Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen.